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Wie stehst Du?

Wie stehst Du eigentlich? – KÃörpertherapeuten sprechen ja immer wieder davon, daß unsere Körperhaltung im Zusammenhang steht mit unserer geistigen Haltung oder auch unseren seelischen Zuständen.

Deshalb nochmals die Frage: Wie stehst Du? Stell Dich am Besten hin, möglichst ohne Schuhe. Atme 2 – 3 mal tief durch und dann achte auf Deine Füße.

Ist Dein Körpergewicht gleichmäßig auf die Fußflächen verteilt? Stehst Du mehr auf Zehen und Ballen, bist so ein Schneller, der hervorprescht, immer auf dem Sprung ist?

Oder stehst Du vor allem auf den Fersen, spürst vieleicht an Deinen Zehen kaum Bodenkontakt? Weichst zurück, wehrst ab, bleibst lieber auf der Stelle?

Lasse Deine Gedanken zu einer Situation streifen, die schwierig für Dich war. Wie stehst Du jetzt? Wie hast Du Dich damals verhalten?

Und nun beginne, mit Deiner Art zu stehen zu spielen, verändere Deinen Stand von den Fersen auf den Ballen, von den Außenfüßen nach innen usw.. Wie verändert sich Deine Haltung zu der Situation?

Wenn Du genug gespielt hast, zieh Deine Schuhe wieder an.

Warum das alles? – Ich selbst kenne Situationen, gegen die ich mich sträube (ein schwieriges Gespräch, eine ungeliebte Tätigkeit…). Meist stehe ich dann auf den Fersen. Wenn ich dann bewußt mein Gewicht auf die Ballen verlagere, fällt es mir leichter „loszulaufen“, also diese Tätigkeit anzugehen.

Und andererseits gibt es Situationen „zum Weglaufen“. Wenn ich der Ansicht bin, es wäre jedoch besser jetzt dabei zu bleiben, fällt mir das leichter, wenn ich mehr auf meinen Fersen stehe.

Sicher kannst Du, wenn Du ein bißchen mit Deiner eigenen Art zu stehen spielst, Deine eigenen Zusammenhänge entdecken – und dann, statt Dich zu etwas gerade Schwierigem zu zwingen und damit die Anspannung zu verstärken, durch die Änderung Deiner (Körper-)Haltung die Dinge leichter tun, die Dir wichtig erscheinen.