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Was will ich wirklich?

„Ist die Frage überhaupt wichtig? Das ist doch egoistisch! Viel edler ist es doch, für andere da zu sein und zu fragen, was die wollen!“

„Ich muss doch für meine Familie, meine Kinder, meine Freunde da sein. Da geht es doch nicht darum, was ich will!“

Oder bist Du eher einer, der sagt: „Na klar, es geht nur um mich. Koste es was es wolle, ich bin für mich da, egal, wie es den anderen geht!“

Ich finde die Frage sehr wichtig. Sie klingt trivial und dennoch erhitzen sich schon wenn sie gestellt wird, die Gemüter.

Welches Bild, im Sinne von Vorbild, bekommen Kinder mit, wenn Ihr Vater „für sie“ rackert, sich aufopfert und unglücklich ist? Sie werden von ihm lernen, dass es wichtig ist, zu rackern, sich aufzuopfern und unglücklich zu sein!

Mir fiel dazu vor einiger Zeit ein Spruch in die Hände. Leider weiß ich nicht, von wem er ist:

* „Du brauchst Deine Kinder nicht erziehen. Sie machen Dir sowieso alles nach. Lebe einfach das Leben, dass Du für Deine Kinder möchtest.“

Da ist sie schon wieder die Frage: Was möchtest Du?

Und auch wenn Du einer der Starken bist, die schon gut für sich sorgen, egal, wie es den andern geht: Was willst Du wirklich? Sind Dir wirklich „alle anderen“ egal, oder gibt es ein oder zwei Menschen, vieleicht aus Deiner Vergangenheit, denen Du damit etwas zeigen willst, von denen Du Dir etwas erwartest?

Was will ich wirklich? Wenn Du Dich auf diese Frage einlässt, wirst Du staunen, was dabei herauskommt! Allerdings brauchst Du dafür etwas Zeit und Geduld.

Eine gute Übung dazu ist folgende: Wenn Du abends im Bett liegst, direkt vor dem Einschlafen, stell Dir diese Frage: Was will ich wirklich? Immer wieder.

Am Besten bis zum einschlafen, wie Schäfchen zählen. Mindestens jedoch 10 mal hintereinander mit größtmöglicher Bewusstheit:

Was will ich wirklich?

Hier gelangst Du zur Übung „Was will ich wirklich »