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Projekt- und Arbeitsteams

…als Gemeinschaft

Zusammensetzung
Projekt- oder Arbeitsteams finden sich oft zufällig zusammen oder werden nach rein fachlichen Kriterien zusammengestellt.

Die persönliche Freiheit der Mitglieder fällt dabei mitunter unter den Tisch. Dabei scheint es so klar zu sein: Nur wer wirklich will, setzt sich auch vorbehaltlos und mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für eine Sache ein.

Es lohnt sich, schon bei der Zusammenstellung eines Teams zu fragen: „Willst Du wirklich mitarbeiten, oder lieber nicht?“

Und wenn jemand nur mitmacht, weil er vom Chef geschickt wurde oder glaubt, er „müsse“ mitarbeiten, trennt Euch wieder. Die hervorragendsten Fähigkeiten eines Teammitgliedes nützen nichts, wenn es nicht mit dem Herzen dabei ist! Gebt Euch gegenseitig die Chance, etwas Passenderes zu finden.

Betrachte Teams als Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft von Menschen, die zusammen ein Ziel erreichen möchten. Da schließt sich von selbst die Teilnahme eines Mitarbeiters aus, der dieses Ziel nicht erreichen möchte.

Kommen Dir während der Zusammenarbeit Zweifel an der Motivation eines Teammitgliedes, sprich diese offen aus: „Mir scheint, Du hast das Interesse an der Sache hier verloren. Wenn das so ist, würde ich Dir gern dabei helfen, eine passendere Aufgabe für Dich zu finden.“

Miteinander
Wenn Ihr Euch als Team gefunden habt, achtet auf Euer Miteinander. Jeder von Euch ist ein ganzer Mensch, mit seinen Interessen und Bedürfnissen. Und diese sind berechtigt, so unverständlich sie auch mitunter erscheinen mögen.

Tauscht Euch regelmäßig über Eure Gedanken, Gefühle und Interessen aus. Ein Möglichkeit dazu ist die Methode des Sprechkreises». Und achtet darauf, daß immer wieder sichtbar wird: Jeder von Euch ist gleich wertvoll. Egal an welcher Stelle im Team Ihr jeweils steht.

Hierarchien
Wenn Hierarchien innerhalb des Teams notwendig sind, dann sollten diese nur sachbezogen sein. Also entsprechend der Kompetenzen verteilt werden.

Das heißt auch, daß die Führung wechseln kann, je nach Phase des Projektes. Die Phase der Ideenfindung kann der Eine anleiten. In der Phase der Umsetzung eignet sich dann vieleicht ein Anderer besser.

Dabei ist nicht gemeint, daß der jeweils beste Fachmann die entsprechende Phase anleiten soll. Der will ja vieleicht gerade dann besonders fachlich tätig werden und weniger organisatorisch.

Nach meiner Erfahrung funktioniert die Aufgabenverteilung nach Kompetenz und Lust in einem Team sehr gut. Oft spüren wir, wozu wir nicht besonders fähig sind und an dieser Stelle stellt sich bei der Verteilung der Funktion dann akute Unlust ein.

Wenn Du das Gefühl hast, es meldet sich jemand für eine Aufgabe nur, weil er vieleicht gern etwas Macht ausüben möchte oder glaubt, er müsse das tun, dann sprich dieses Gefühl an. Vieleicht hast Du ja recht und kannst ihm sanft helfen, seine eigene Unlust zu spüren und seine Lust für eine andere Aufgabe zu entdecken.

Deine Möglichkeiten
Ist ein Team einmal zusammen,ist es eine Gemeinschaft. Zu klären ist dann noch die Art des Miteinander. Und da kannst Du Dich einbringen! Immerhin verbringst Du dort einen Teil Deiner Lebenszeit. Und die kannst Du Dir ja so angenehm wie möglich gestalten.

Gerade am Anfang, wo sich erst noch „Teamrituale“ herausbilden müssen, hast Du gute Chancen mitzuwirken, wenn Du weißt welche Art von Zusammenarbeit Du willst. Und wenn Du es im Team mit ganzen Menschen zu tun haben möchtest anstatt mit nur halb anwesenden, kannst Du durch Deine Offenheit und Präsenz viel beeinflussen und Maßstäbe setzen.