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Meine Reise … ans Ende der Welt – 3

Pilgerreise auf dem Jakobsweg

Falls Du den Weg selbst wandern möchtest, hier noch ein paar Hinweise:

  • Laufe Deine Wanderschuhe vorher ein und achte auf die Imprägnierung.
  • Steigere Deine Wanderstrecken nach und nach von etwa 25 km auf etwa 30 km pro Tag.
  • Optimal wäre, wenn der Rucksack nicht mehr als 8 – 12 kg wiegt. Mein eigener wog, inclusive 2 Liter Wasser, 16 kg und es gelang mir leider nicht, zu reduzieren.
  • Beantrage bei einer Sankt Jakobusgesellschaft einen Pilgerpass. Damit findest Du Aufnahme in den preisgünstigen Pilgerherbergen und bekommst am Ziel eine Urkunde.
  • Im Rucksack sollten sein: eine zweite Garnitur Kleidung (Hose, T-Shirt, Unterwäsche, Wandersocken) – Du kannst fast in jeder Herberge Deine Wäsche waschen. Handtuch, Sandalen, Pullover, Handschuhe (konnte ich in den verschneiten Pyrenäen gut gebrauchen), Goretex-Jacke, Kopfbedeckung, Schlafsack und ggf. Isomatte, Taschenmesser, Besteck, Dosenöffner, Sicherheitsnadeln, Taschenlampe, Sonnenschutzmittel, Schere, Pflaster, Wundsalbe.
  • Eines der Hauptthemen der Pilger ist, wie am Besten die Blasen an den Füßen geheilt werden können oder das Dickwerden der Beine verhindert werden kann. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Sprich am Besten mit Deinem Arzt oder einem erfahrenen Wanderer darüber.
  • Weiterhin empfiehlt sich ein kleiner guter Wanderführer – eine größere Auswahl habe ich in meinem Buchladen.
  • Unbedingt zu empfehlen ist ein Wanderstab aus Holz, der etwa 30cm größer ist, als Du selbst. Mein Wanderstab war mir nicht nur Stütze, sondern auch Taktstock und ein wahrer Wegbegleiter. Die im Bergsportladen erhältlichen modernen Wanderstöcke sind nur ein schlechter Notbehelf und zerstören, vor allem im bergigen Gelände, mit ihren Spitzen die Wanderwege.

Wolfgang Reimers

Wolfgang Reimers, Buchhändler in Dresden und MannKomm-Workshopleiter, pilgerte vom 07.05. bis zum 07.06.2004 auf dem Jakobsweg.

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