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Illusionen

Illusionenvon Richard Bach

Die Geschichte vom Flieger Richard und Donald, dem „Messias wider Willen“.
Beschreibt, wie wir unsere (Gedanken-)Welt selbst erschaffen und hausgemachte Begrenzungen überwinden können.

„Du bist frei, zu tun, was immer Du willst“, lautet ein zentraler Satz dieses Buches.

Nachdem es mehrere Jahre in meinem Bücherschrank stand, fiel es mir neulich wieder in die Hände. Und ich finde es aktuell wie nie. Gerade jetzt, wo die Meinung umgeht, das die Zeiten wieder härter werden und man sich nach der Decke strecken müsse, koste es, was es wolle. Vom Autor der „Möwe Jonathan“.

Das Buch stärkt andere Aspekte. Es weist in Form eines modernen Märchens darauf hin, dass wir unsere (Gedanken-)Welt selbst produzieren und sie auch selbst beeinflussen können: Wo der Eine voller Angst vor Angriffen durch die nächtlichen Strassen heimwärts schleicht, erfreut sich der Andere an der lauwarmen Luft und dem herrlichen Sternenhimmel.

Die Geschichte

Ein Flieger, Richard, verdient sich mit seinem kleinen Flugzeug in Amerika seinen Lebensunterhalt, indem er in der Nähe von Kleinstädten auf einem Feld landet und von da aus für die Leute dort Rundflüge anbietet. Er wird dabei nicht reich aber er verdient damit seinen Lebensunterhalt und fühlt sich frei. Wenn ihm eine Gegend nicht mehr gefällt, fliegt er eben woanders hin. Sein Flugzeug ist alt und braucht viel Aufmerksamkeit und Pflege. Insgesamt ein schönes Leben, nur etwas einsam.

Da kommt ihm der Kollege gerade recht, der eines Abends mit seinem Doppeldecker neben seinem Flugzeug landet. Doch bald fallen ihm einige Merkwürdigkeiten auf: Das Flugzeug von Donald, dem Kollegen, ist schon sehr alt, sieht aber aus, als käme es gerade neu aus der Fertigung. Keine Gebrauchsspuren, keine Ölflecken. So sieht kein Flugzeug aus, mit dem man jahrelang Rundflüge angeboten hat!

Die beiden Männer gehen eine Weile zusammen ihrer Arbeit nach und Richard gewöhnt sich schon fast daran, dass Donald Schraubenschlüssel durch die Luft fliegen lässt, sein Flugzeug nie auftanken muss … Aber kann Donald nicht etwas rücksichtsvoller sein? Muss er die anderen Menschen, die nicht an solche Wunder gewöhnt sind, nicht besser umgehen? Muss er wirklich so brüskieren? Muss er ihnen unbedingt sagen, dass sie für ihr Leben und die Umstände, die sie bemäängeln, selbst verantwortlich sind? Spürt er nicht die Gefahr, die von Menschen ausgehen kann, die Ihre eigenen Fhigkeiten gar nicht wahrhaben wollen, die sich lieber als Opfer der Umstände fühlen?

Mitunter steht er große Ängste aus, der Richard, mit diesem Donald, der sich selbst als „Messias wider Willen“ bezeichnet. Und ganz nebenbei verändert sich sein Bild über sich und über die Welt. Als Donald auf theatralisch-dramatische Weise umkommt und Richard wieder allein herumfliegt, merkt er: Einige Fähigkeiten, die ihm früher an Donald wunderlich vorkamen, hat er jetzt selbst. Und: Er findet es in Ordnung, dass er mit seinen Gedanken Schraubenschlüssel bewegen kann, dass sein Flugzeug nicht mehr verschmutzt … dass er seine Welt gestalten kann!

Das alles, und ein kleines Büchlein spielt eine Rolle in der Geschichte von Richard Bach: „Das Handbuch für den Messias“. Doch was es damit auf sich hat, musst Du selbst lesen. Wenn Du den Mut hast, Deine eigenen einschränkenden Gedanken zu hinterfragen und Dich für die Chancen und Möglichkeiten Deines Lebens zu öffnen, dann ist dieses Buch das richtige.

„Du bist frei, zu tun, was immer Du willst.“

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