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Emotionen

Braucht man(n) soetwas?
Und wenn ja: Wo bekommt man es her?

Gemeinhin wird Männern nachgesagt, sie seien rational orietiert und würden eher aus dem Kopf, als aus dem Bauch reagieren. Mitunter äußern Männer auch Stolz darauf, wie sachlich und emotionslos sie ihre Arbeit bewältigen.

Mit der Diskussion um die emotionale Intelligenz jedoch ist gerade in den letzten Jahren ins Blickfeld gerückt, daß die Möglichkeiten des Verstandes zur Bewältigung eines Menschenlebens nicht ausreichen.

Kennst Du auch diese Diskussionen, die sich im Kreise drehen, Gespräche bei denen scheinbar nur über Sachthemen gesprochen wird und doch spürbar ist, daß da etwas in der Luft hängt? Eine Gereiztheit, die Ausdruck ist von nicht ausgedrückten, ja mitunter sogar nicht einmal wahrgenommenen, Gefühlen?

Die Emotionen sind da und beeinflussen unsere Reaktionen. Ob wir wollen oder nicht. Und die wahre Stärke besteht nicht darin, sachlich und scheinbar emotionslos durchs Leben zu gehen, sondern in der Verbindung von emotionalen und rationalen Komponenten.

Da wir in der Schule vor allem unseren Verstand ausgebildet haben, müssen wir unsere Gefühle und den angemessenen Umgang mit ihnen erst (wieder-)erlernen. Oder weißt Du auf Anhieb, wo bei Dir die Freude sitzt oder mit welchem Körpergefühl Deine Angst verbunden ist?

Wenn es im Bauch drückt, zuallererst eine Pille zu nehmen, um den Schmerz zu beseitigen, ist sicher eine Lösung. – Diesen Schmerz als Anzeiger des Körpers zu nehmen, als Zeichen, eine andere. Vieleicht kommt das Drücken im Bauch während eines Geschätsabschlusses ja weniger vom vorhergehenden Mittagessen, sondern ist ein Hinweis, daß man bei diesem Geschäft im übertragenen Sinne „Bauchschmerzen bekommt“ – obwohl es nach rationalen Kriterien doch sooo gut ist?

Oder die Kopfschmerzen beim Arbeiten: Bevor man sie bekämpft, wäre doch die Frage erlaubt, ob man vieleicht zu sehr „im Kopf ist“, also den Verstand bemüht. – Vieleicht hilft ja eine kleine Unterbrechung der Arbeit, eine körperliche Betätigung, ein kleiner Spaziergang, um wieder Zugang zum Körper, den eigenen Gefühlen und damit auch zu neuen Lösungen oder Einsichten zu bekommen?

Unsere Emotionen sind eng mit unserem Körper verbunden und zeigen sich durch ihn. Wenn wir diese Zeichen deuten können, haben wir mit unserem Körper eine Art „Gefühlsbarometer“ und können dieses in vielen (Entscheidungs-)Situationen nutzen.

Um den bewußten Zugang zu den eigenen Gefühlen wieder zu erlangen, gibt es viele Wege. Einen, den wir kennen und schätzen gelernt haben, sind die Workshops zur Emotionalarbeit» vom jirina-prekop-zentrum».