1 Vorsicht!!! Blendungsgefahr!!!
2 Mann unter Männern, 11 Männer von 30 bis 63 …
3 Ich muß!
4 Dein Vater
5 Links – Heute: Gesundheitskosten

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MannKomm – Newsletter
vom 12.03.2004
Für Männer und ihr Leben

http://www.mannkomm.de

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aktuell für Dich,
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Hallo Männer,

ich habe heute noch eine Menge zu tun. Ich muß noch …….

STOP!!!

Ich muß? Wirklich?

Weiter im Beitrag Nummer 3!

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INHALT heute:

1 Vorsicht!!! Blendungsgefahr!!!
2 Mann unter Männern, 11 Männer von 30 bis 63 …
3 Ich muß!
4 Dein Vater
5 Links – Heute: Gesundheitskosten
6 Rückblick Erfolgstagebuch

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1 Vorsicht Blendungsgefahr!
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Für diejenigen unter Euch, die mit der Dunkelheit der schwarzen MannKomm-Website
gut zurechtkommen, ein Hinweis: Innerhalb der nächsten zwei Wochen werde ich das
Layout, vor allem die Farben, der Seite ändern. Ihr seid also auch richtig bei
MannKomm, wenn der Bildschirm nicht mehr schwarz wird. Falls ihr keine Helligkeit
vertragt, legt vorsichtshalber bei Eurem nächsten Besuch die Sonnenbrille bereit.

Und für die anderen, denen das Schwarz ohnehin zu finster war: Ihr könnt aufatmen,
die Trauer hat ein Ende!

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2 Mann unter Männern
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11 Männer waren wir, im Alter von 30 bis 63 Jahren, am letzten Wochenende in Krögis
bei Meißen. Den Rückblick und Stimmen der Teilnehmer findest Du hier:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=4

Und das nächste Männerwochenende ist vom 16. bis 18.April in der Nähe von Chemnitz.

…natürlich verbunden… mit Medicine Walk und indianischer Schwitzhütte.

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=5

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3 Ich muß! ???
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Heute muß ich noch… Ich muß schnell mal …

Kennst Du solche Sätze? Sagst Du auch schnell soetwas?

Ach Du armes Würstchen, Du Bedauernswerter, Du Opfer.
Du mußt? Wirklich???

Ist nicht das meiste, von dem wir sagen, daß wir es müssen, in Wirklichkeit frei
gewählt?

Ich muß etwas für meinen Chef tun. Ich muß für meine Mitarbeiter sorgen.
Ich muß mich um meine Familie kümmern. Ich muß heute noch ……

Stimmt das? Meistens nicht! Ich glaube, Du kannst jederzeit auch etwas anderes tun.
Du kannst die Aufgabe für Deinen Chef erledigen. Und Du kannst es lassen. In beiden
Fällen wirst Du mit den Konsequenzen leben müssen. Im schlimmsten Fall bei diesem
Beispiel damit, daß Du Dich überarbeitest, krank wirst und früher stirbst oder daß
Dein Chef Dich hinauswirft.

Du hast die Wahl! Ja, Du h a s t eine W a h l !

Und außerdem treten die schlimmsten Erwartungen meist ohnehin nicht ein. Meist
bewegen sich die Konsequenzen irgendwo zwischen den Extremen.

Du kannst nicht so leben, wie Du möchtest, weil Du ja für Deine Familie sorgen
mußt? – Stimmt nicht!!!

Du kannst Dich ins Auto setzen, Dein Geld nehmen, wegfahren, Deine Familie
zurücklassen und woanders weiterleben. – Ach, Du hast kein Auto und kein Geld? Dann
fährst Du eben schwarz mit der Bahn, stellst Dich als Anhalter an die
Autobahnauffahrt, borgst Dir ein Fahrrad, gehst zu Fuß …

Was, das geht nicht? Wieso nicht? Es gibt Menschen, die tun das! Wenn Du es anders
möchtest, ist das in Ordnung, vollkommen. Auch ich finde es schöner, bei meiner
Familie zu bleiben. Aber: Sage nicht, Du mußt!

“Ich muß” sagt ja aus: “Ich kann nicht anders, ich bin ausgeliefert.”
Ich glaube, es gibt immer eine Alternative. Und wenn wir uns diese bewußt machen,
wird aus Bedrängnis eine freie Wahl.

Das Gefühl etwas zu müssen entsteht meist nicht aus einer realen Situation, sondern
aus dem Mangel an Alternativen im eigenen Bewußtsein. Selbst in Extremsituationen,
wo es ums Überleben geht, haben wir noch eine Wahl: Wir können um unser Leben
kämpfen. Und wir können es lassen und in den Tod gehen. Wir haben eine Wahl!

Der Mangel an bewußten Handlungsalternativen ist auch ein Mangel an Kreativität.
Dem läßt sich abhelfen. Kreativ sein kann man lernen!

Zum Beispiel durch fragen.
Welche Möglichkeiten gibt es noch? Wie gehen andere Menschen mit vergleichbaren
Situationen um? Was könnte ich tun, wenn ich nicht auf meinen guten Ruf, meine
Ehre, die Zuneigung meiner Umgebung, meinen sozialen Status … Wert legen würde?

Sicher würde mein Leben anders verlaufen. Aber ob ich dabei glücklicher oder
weniger glücklich wäre, das läßt sich vorher nicht sagen.

Probier es einmal aus. Immer wenn Du Dich, laut oder in Gedanken, sagen hörst: “Ich
muß …”, dann stell Dir folgende Fragen:

Muß ich wirklich?
Was könnte ich stattdessen noch tun?
Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn ich es nicht täte?
Was passiert wahrscheinlich, wenn ich es tue?
Welche Wahl treffe ich jetzt?

Es geht um Alternativen! Es geht um Selbstverantwortung! Es geht um Dich!

Ganz persönlich, n u r um D i c h!

Und selbst wenn Du Dich nun frei entscheidest das zu tun, von dem Du vorher
sagtest, daß Du es tun mußt: D u hast gewählt. Du wirst Dich freier fühlen und es
vieleicht ein Stückchen lieber tun.

Und Du wirst das, was sich für Dich überlebt hat leichter loslassen können, weil Du
weißt: Es gibt immer eine Alternative!

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Richard Bach, “Illusionen”, das Buch zum Thema.
Ein zentraler Satz in diesem modernen Märchen:

“Du bist frei, zu tun, was immer Du willst!”

Der Link zur Rezension: http://www.mannkomm.de/letter.html?news=6

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4 Dein Vater
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Wie stehst Du zu Deinem Vater?

Eine Frage, die gleich zu Beginn auftaucht, wenn Männer anfangen, sich bewußt mit
dem Thema Männlichkeit zu beschäftigen. Das war auch beim Männerwochenende in
Krögis wieder zu erleben.

Wer ist Dein Vater?

Kennst Du Ihn überhaupt?

Was denkst Du über Ihn?

Welches Bild von Männlichkeit hast Du von ihm erhalten?

Neulich sagte ein Mann zu mir: “Ich habe das mit meinem Vater schon in meiner
Jugend geklärt. Er war ein Mistkerl, hat meine Mutter sitzengelassen und sich ein
schönes Leben gemacht. Mit ihm habe ich seitdem nichts mehr zu tun. Ich brauch ihn
nicht.”

Klingt das nicht wunderbar autonom: Ich brauch ihn nicht?

Schön, wenn da nicht auch etwas anderes wäre …

Im weiteren Gespräch malte der Mann ein Bild seines Lebens, in dem
Pflichtbewußtsein, Durchhalten, Dasein für andere eine große Rolle spielten. “Mein
Leben war immer schwer, immer wie eine Last.”

“Keiner hat mich verstanden, auch meine Frau nicht. Sie hat mich jetzt verlassen,
weil sie einen Mann kennengelernt hat, mit dem sie auch lachen könne. Ich versteh
das nicht. Ich habe immer für sie und die Kinder gesorgt. Die einzige die mich da
versteht, ist meine Mutter. Die ist wie ich. Immer korrekt und ordentlich.”

Und er sprach davon, wie seine Mutter ihn früher oft lobte: Zum Glück bist Du nicht
so ein Hallotri wie Dein Vater. Später im Gespräch erwähnte er dann seine
unbestimmte Angst, das er irgendwann eine Anwandlung bekommen könnte in der er
alles zerstört, was er aufgebaut hat.

Als ich das alles hörte, klang mir das nicht danach, als sei das Kapitel Vater
abgeschlossen. Ich hatte eher das Gefühl, das beginnt jetzt erst.

Vieleicht war bei diesem Mann ja der Vater der Elternteil, der die Leichtigkeit und
auch die Lebensfreude gelebt hat. Gerade das, was ihm jetzt fehlt. Vieleicht trägt
er einfach noch ein Bild von seinem Vater im Herzen, welches seine Mutter malte,
als sie auf den Vater böse war. Und vieleicht gelingt es ihm ja, sich seinem Vater
anzunähern, mehr Leichtigkeit zu entwickeln, das Verbot der Mutter zu durchbrechen
und sein eigenes Leben zu leben.

Was genau da nun zu tun ist, wird sich zeigen. Ein Schlüssel zum glücklicheren
Leben scheint mir in der Begegnung mit dem Vater zu liegen. In der bewußten
Integration der Eigenschaften, die vom Vater kommen, im Anschauen der Verletzungen,
die vom Vater sind.

Wenn Du Dich der Beziehung zu Deinem Vater etwas mehr widmen möchtest,
findest Du auf der Homepage dazu eine Übung:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=9

Oder Du besuchst eines unserer nächste Männerwochenenden.

Für Fragen oder Anregungen zum Thema:
eMail: mailto:thomas@mannkomm.de

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5 Links
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Selbstverantwortung heißt auch, selbst Verantwortung für die eigene Gesundheit zu
übernehmen. Zwei interessante Möglichkeiten zum Thema Gesundheit, alternative
Heilmethoden und deren Finanzierung:

1. Artabana
Menschen schließen sich in Gruppen zusammen und unterstützen sich beim Erhalt ihrer
Gesundheit und der Übernahme der Kosten, die dabei entstehen.

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=7

2. Samarita
Eine Möglichkeit, Gesundheitskosten selbst zu übernehmen und damit auch alternative
Heilmethoden nutzen zu können. Härtefälle werden durch eine Versicherung
abgefedert.

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=8

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6 Rückblick Erfolgstagebuch
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Hast Du Dir ein Erfolgstagebuch angelegt, wie im letzten Newsletter beschrieben?

Ich freu mich auf Deinen Erfahrungsbericht:
eMail: mailto:thomas@mannkomm.de

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Das war’s für heute. Der nächste Newsletter erscheint in etwa 3 Wochen.
Bis dahin!

Herzliche Grüße!

Thomas H. Lemke