1 Website neu gestaltet
2 “Mann unter Männern” – Frühbuchung noch bis Freitag möglich
3 “Aspekte von Männlichkeit” Fortsetzung des Titelthemas
4 Übung: Erfolgstagebuch
5 Männerarbeit

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MannKomm – Männer und ihr Leben

Newsletter vom 18.02.2004

http://www.mannkomm.de

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aktuell für Dich,
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Hallo Männer,

zu Silvester, während der Männerzeit auf einem Tantra-Workshop, sagte
der Kursleiter zu uns Männern: “Schau Dich mal um in der Runde und denk
auch an die anderen Männer auf der Welt: Sie alle sind ein Aspekt von
Männlichkeit, der auch in Dir ist. Und Deine Art zu leben ist ein
Aspekt, von Ihnen. – Alles Aspekte von Männlichkeit, von Deiner
Männlichkeit.”

Bei den Männern, die mit in der Rund saßen, konnte ich das gut annehmen,
aber auch alle anderen Männer der Welt? Das klingt schon hart………

Gedanken dazu weiter unten im Teil 2…

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INHALT heute:

1 Website neu gestaltet
2 “Mann unter Männern” – Frühbuchung noch bis Freitag möglich
3 “Aspekte von Männlichkeit” Fortsetzung des Titelthemas
4 Übung: Erfolgstagebuch
5 Männerarbeit

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1 MannKomm – Website neu
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Die MannKomm – Website ist neu gestaltet, als Portal für “Männer und ihr Leben”.
Dort findest Du Übungen und Beiträge rund um’s (Männer-)Leben. Dabei geht es
nicht nur um “reine Männerthemen”, sondern um alles, was im Leben von Männern
Platz hat, geordnet nach verschiedenen Bereichen:

Beruf-ung
Persönlichkeitsentwicklung
Beziehung
Gemeinschaft
Sinn

Der Newsletter erscheint jetzt regelmäßig 1 bis 2 mal im Monat, mit
Übungen und Anregungen zum Thema Selbstentwicklung und mit Informationen
rund um Männerarbeit.

Dahinter steckt folgender Gedanke:
Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, regelmäßig, mit angemessenem
Abstand, einige wenige Übungen und Anregungen zu erhalten. Es gelingt
mir damit besser, neue interessante Sachen in mein Leben zu integrieren und
nach und nach gewünschte Einstellungen und Verhaltensweisen zu erwerben.
Wenn ich dagegen ein ganzes Buch auf einmal vor mir habe, lese ich aus Neugier
bis zum Ende durch und tue mich schwer, das Gelesene dann auch umzusetzen.
Und: Das Umsetzen macht den Unterschied, nicht das Lesen!

Die Beiträge und Übungen aus dem Newsletter werden dann später auf der
Homepage ihren Platz finden, damit sie für Dich und andere Interessierte
auch in Zukunft zur Verfügung stehen.

Für Deine Meinung zur Seite und zum Newsletter
sowie Informationen zur Männerarbeit: mailto:thomas@mannkomm.de

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2 Männerwochenende “Mann unter Männern”
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Vom 05. bis 07.03. in Krögis bei Meißen.

An diesem Wochenende tauschen wir uns über unsere Bilder von Männlichkeit
aus und werden spüren, wie wohltuend und nährend männliche
Gemeinschaft sein kann.

Für Männer, die für Ihren Stand im Leben und Ihre Selbstentwicklung
den offene Kontakt zu anderen Männern suchen.

Bis zum kommenden Freitag, dem 20.02., läuft für dieses Wochenende noch
die Frühbucherfrist!
Infos und Anmeldung: http://www.mannkomm.de/letter.php?news=1

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Und vom 14. – 16. April: “…natürlich verbunden…”
Männerwochenende mit Medicine Walk und indianischer Schwitzhütte

http://www.mannkomm.de/letter.php?news=2

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3 “Aspekte von Männlichkeit” Fortsetzung des Titelthemas
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Natürlich läßt sich das auf einer abstrakten Ebene bejahen: “Klar, es
gibt doch dieses Gesetz, daß alles mit allem zusammenhängt.” – Natürlich,
doch das ist nur die halbe Miete: Wie ist es, wenn ich das einmal
gefühlsmäßig an mich heranlasse?: “Das sind alles Aspekte von mir.”

Mir fällt da schon mancher ein, mit dem ich nichts zu tun haben möchte:
Die ganz Miesen, die Hitlers, die Bush’s, die Saddams, Mörder, Vergewaltiger,
die Machtgeilen, fiese Kollegen,…..

Das alles Aspekte von mir? Wenn ich das wirklich an mich heranlasse, nicht
nur intellektuell sondern an’s Gefühl,dann habe ich zu schlucken.

Und ich weiß: Da ist was dran! – Das macht es ja gerade so schwer! Das Blicken
in die eigenen Abgründe. Zu den Stellen, wo auch ich nicht nur hell und heilig
bin.

Natürlich, ich habe noch keinen umgebracht und war auch noch nicht an einem
Krieg beteiligt. Wenn ich aber daran denke, daß ja auch Gedanken schon Energie
sind… Auch schon in der Bibel steht das in einer Reihe: “…in Gedanken,
Worten und Werken…”. – Dann hab ich auch schon einiges auf dem Kerbholz.
Denn der Gedanke “… den könnte ich jetzt …”, ist mir nicht fremd.

Da fühle ich mich auf einmal gar nicht mehr soviel “besser” und “richtiger”,
als der machtgeile Fiesling oder der Mörder. Der ist mir gar nicht mehr so
fern und unverständlich. Das finde ich hart!

Einen Vorteil hat das Ganze: Wenn ich ihn verstehen kann, und sei es nur zu
einem ganz kleinen Teil, dann kann ich mit ihm auch glaubhaft darüber sprechen,
was das für destruktive Impulse sind. Und wir könnten gemeinsam schauen, wie man
damit umgehen könnte, ohne sie zerstörerisch auszuleben. Dabei lernen wir beide,
unabhängig davon, wer sich nach außen gräßlicher zeigt.

Das mag eine Illusion sein, bei den Hitlers, Bush’s und Saddams. Bei dem
gewalttätigen Schüler, dem schlagenden Ehemann und dem Kollegen mit den
übergroßen Ellebogen, geht es aber wahrscheinlich.

Ich staune immer wieder, wenn ich von Menschen höre, die anderen sagen:
“Du darfst das nicht, das ist ganz schlecht, Du mußt das lassen.” Und
meinen, damit würden sie helfen. Quasi dadurch, daß sie ihm sagen:
“Ein Teil von Dir ist nicht richtig. Schneid ihn Dir ab!” Doch Menschen,
die sich etwas abgeschnitten haben, sind Krüppel. Und ob es ertrebenswert
ist, “emotionale Krüppel” zu erzeugen? – Ich glaube es nicht.

Ich glaube schon, der erste Schritt ist, den Teil in m i r zu sehen und
anzuerkennen, den der andere (etwas mehr als ich) lebt. Der Preis dafür
ist: Ich kann mich nicht mehr soviel “besser” fühlen, als Er. Und der Weg
ist schwierig: Beim Blick in die eigenen Abgründe kann man ganz schön
erschrecken.

Der Lohn ist: Ich kann mit solchen Menschen umgehen. Ein Teil der Angst
vor Ihnen legt sich, weil mir ihre Stimmung nicht mehr so fremd ist. Ich
lerne meine dahinterliegenden Bedürfnisse besser kennen und kann besser
für mich sorgen. Und ich laß mich im Umgang mit ihnen nicht so schnell
auf irgendwelche Händel ein, sondern kann direkt die Befriedigung der
Bedürfnisse, die sich mit dem destruktiven Verhalten zeigen, zum Thema
machen.

“Alles Aspekte von Männlichkeit, von Deiner Männlichkeit.” – Um das voll
anzunehmen gibt es noch viel zu tun. Für mich zumindest. Anhand der
Stellen, wo mir das schon gelungen ist, habe ich allerdings den Eindruck:
Es lohnt sich!!!

Deine Meinung zu diesem Thema:
mailto:thomas@mannkomm.de?Subject=Aspekte

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4 “Erfolgstagebuch” – die Übung heute
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http://www.mannkomm.de/letter.php?news=3

Jeden Abend aufschreiben, was am Tag gelungen ist. – Wer das noch
nicht ausprobiert hat, meint vieleicht, das wäre sinnlos und koste nur
unnötig Zeit. Wer ohnehin schon regelmäßig Tagebuch führt, kennt allerdings
den positiven und seelenreinigenden Effekt vom Niederschreiben eigener
Erlebnisse und Gedanken.

Das Erfolgstagebuch verstärkt diesen Effekt noch. Hier wird besonderer Wert
auf die Momente des Tages gelegt, die schön waren und in denen etwas
gelungen ist. Das setzt den geistigen Focus vor allem auf das bereits
Erreichte und die eigenen Kompetenzen.

Statt sich darauf zu konzentrieren, was alles schief gelaufen ist und
kraft- und mutlos in den Schlaf zu gehen, erinnert man sich an die
aufbauenden Szenen des Tages und kann daraus Energie für den nächsten
Tag gewinnen. – Aber: Es funktioniert nur, wenn man es tut! – Und um
spürbare Erfolge dabei zu erkennen, solltest Du mindestens 4 Wochen
“durchhalten”.

Ich selbst brauchte mehrere Ansätze, bis ich das Tagebuch auch wirklich
über mehrere Wochen regelmäßig führte. Jetzt jedoch, kann ich nur Positives
davon berichten. Mir hat diese Übung geholfen, mich auf meine Stärken zu
besinnen und auch in schwierigen Zeiten mit widrigen Umständen an dem, was
mir wichtig ist, weiterzuarbeiten.

Anlaß, diese Übung jetzt hier mitzuteilen, war der Erfahrungsbericht
eines Freundes, der diese Übung seit etwa drei Wochen durchführt.

Die Übung und einen Link zum Herunterladen einer Tagebuchvorlage findest
Du hier:

http://www.mannkomm.de/letter.php?news=3

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5 Männerarbeit
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Bundesweites Männertreffen 2004, vom 19. – 23.Mai
Männer mit Ihren Kindern treffen sich zum Thema Männerarbeit

http://www.maennertreffen.de

JuMP, das Jungen- und Männerprojekt des Kinderschutzbundes hat in Dresden
die Väterwerkstatt eröffnet. Info’s unter:

http://www.vaeterwerkstatt.de

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Das war’s für heute. Der nächste Newsletter erscheint in etwa 3 Wochen.
Bis dahin!

Herzliche Grüße!

Thomas H. Lemke