1 Die Workshops 2005 – jetzt online!
2 Nach-Gedacht: Kinder erziehen
3 Bewußt werden. – Bewußt sein. [Übung]
4 männlich-weiblich | getrennt-verbunden
5 Links

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MannKomm - Newsletter

Nr 13, vom 22.10.2004

Für Männer und ihr Leben
ISSN 1613-6926

http://www.mannkomm.de

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aktuell für Dich,
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Hallo Männer,

ihr erhaltet heute den 13.MannKomm-Newsletter. - Der Zahl 13 wird ja
vielerlei nachgesagt. Sie bringe Unglück, meinen die Einen - die Anderen
erwarten von ihr gerade das Gegenteil. Und die ganz Cleveren, die
Harmoniker, behaupten gar, es stimme Beides. Die 13 bedeute einerseits
Unglück oder gar Tod, doch nur dadurch sei der Neubeginn möglich - der
Beginn vom neuen Glück.

Und da wir gerade beim (Aber-?)Glauben sind, hier die Gretchenfrage
(Wer sich nicht mehr erinnert: Goethe lies Gretchen diese Frage an Faust
stellen): "Wie hälst Du's mit der Religion?"

Dabei meine ich nicht, an wen Du Kirchensteuer zahlst, sondern in dem
Sinne von "religio" = "Rückverbindung". Wie verbunden fühlst Du Dich
oder wie getrennt? - im Verhältnis zu anderen Männern, mit Deiner
Familie, Deinen Kindern, der Umwelt ...[Beiträge 1,2 und 4]

Und in der Übung im Beitrag 3 geht es um Bewußt-sein.

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INHALT heute:

1 Die Workshops 2005 - jetzt online!
2 Nach-Gedacht: Kinder erziehen
3 Bewußt werden. - Bewußt sein. [Übung]
4 männlich-weiblich | getrennt-verbunden
5 Links

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1 Die Workshops 2005 - jetzt online!
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Wir laden ein zu 3 Männerwochenenden, an denen Du Gelegenheit finden
wirst, die in Deiner Männlichkeit liegenden Kraft- und Energiequellen
zu (re-)aktivieren. Erfahre Dich und Dein MannSein in diesem Kreis der
Männer neu!

In den Einzelworkshops lernst Du unsere Art "Männerarbeit" kennen und
kannst Dich dabei einem speziellen Thema zuwenden.

Als komplettes Männerjahr mit allen 3 Workshops und vertiefender Arbeit
zwischendurch ist das Angebot für Männer geeignet, die :

~ durch eine intensivere Beschäftigung mit Ihrer Art Mann zu sein und
Ihren männlichen Wurzeln nachhaltigere Veränderungen in Ihrem
Leben bewirken möchten.
~ die ihnen innewohnenden männlichen Kräfte in Zukunft direkter,
authentischer und optimaler nutzen wollen.

Voraussetzung ist dafür die Bereitschaft, bisherige Rollenverständnisse
und liebgewonnene Gewohnheiten zu hinterfragen und gegebenenfalls gegen
neue Einsichten und anderes Verhalten einzutauschen.

hier kommst Du zur Workshopübersicht:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=79

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2 Nach-Gedacht: Kinder erziehen
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An meiner Pinwand hängt ein Spruch. Leider weiß ich nicht mehr, woher
ich ihn habe:

"Du brauchst Deine Kinder nicht erziehen.
Sie machen Dir sowieso alles nach.
Lebe das Leben, daß Du für Deine Kinder möchtest."

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Kinder nicht erziehen? - Wo soll denn das hinführen?

Es ist ja bekannt, daß Kinder auch durch Nachahmung lernen. Wir werden
ja immer wieder darauf hingewiesen, Vorbild zu sein - und sei es, an
der roten Ampel.

Aber, das Leben, welches wir für unsere Kinder möchten, selbst leben? Ist
das nicht zu kurz gedacht?
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FRAGE: Was soll Dein Kind von Dir lernen, wenn Du mit deinem Leben
unglücklich bist und Dich für andere aufopferst (und sei es für Deine
Kinder)? - Meinst Du, es lernt dabei, daß es in Ordnung ist, für sich
zu sorgen und ein glückliches Leben zu führen?

Möglicherweise lernt es dadurch eher, daß es zum Leben gehört, sich
aufzuopfern und unglücklich zu sein. - Und es wird später
möglicherweise zwischen dem natürlichen Streben nach einem glücklichen
Leben und Deiner Botschaft, wie Leben zu sein hat, schwanken, vieleicht
sogar zerrissen sein.

Wenn wir den letzten Satz dieses Spruches ernst nehmen, wird es schwer,
eigene unerfüllte Hoffnungen in unsere Kinder zu projizieren und Ihnen
damit die Last aufzubürden, das zu leben, was Mama oder Papa nie in ihrem
Leben erreicht haben. - Abschreckende Beispiele dafür kann man ja
regelmäßig bei Talentwettbewerben oder am Wochenende bei Sportwettkämpfen
erleben.

Neulich sah ich im Stadion eine übergewichtige Frau, selbst fast
bewegungsunfähig, die mit einer Menge Druck in der Stimme ihrem Sohn
einschärfte, wie er sich beim 100-Meter-Lauf zu verhalten habe. -
Hinterher, als der erhoffte Sieg nicht erreicht war, gab sie noch
deutlich zu verstehen, für wie unfähig und unwert sie ihr Kind hielt.

Vieleicht hätte sie sich den Erfolg eines Sieges ja selbst holen sollen,
statt zu hoffen, daß vom Sieg ihres Kindes etwas Glanz auf sie selbst
abfällt? - Vieleicht würde sie dann ihr Kind trotzdem zu seinen
Wettkämpfen begleiten und anfeuern, jedoch mit weniger eigenem
emotionalen Druck?

Jirina Prekop, die Frau mit der Festhaltetherapie, nannta eines Ihrer
Bücher:

"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen."

Wenn wir möchten, daß unsere Kinder ein glückliches und erfülltes
Leben leben, leben wir doch einfach selbst ein glückliches und erfülltes
Leben. - Und behandeln unsere Kinder wie unsere Gäste, denen manche
Gepflogenheiten hier noch nicht so vertraut sind, denen wir es jedoch
ohne Weiteres zugestehen, auf eine andere Art zu leben, als es unseren
Vorstellungen entspricht.

Leben WIR SELBST nach unsere eigenen Vorstellungen...

Deine Meinung zu diesem Thema schreib an: mailto:thomas@mannkomm.de
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Um den Umgang mit unseren Kindern und unser Bild vom VaterSein
geht es auch im Mannkomm-Männerwochenende
"Väter, Söhne und so weiter."
hier:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=80

und beim Väter-Kinder-Wochenende
hier:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=81

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3 Bewußt werden. - Bewußt sein. [Übung]
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Sicher kennst Du den Zustand, nach einem gefüllten Tag ewig nicht zur
Ruhe zu kommen, die Gedanken kreisen ... "Ich muß erst wieder zu mir
kommen."

Schön wäre ja, wenn wir auch den Tag über bei uns bleiben würden.
Doch ohne erhöhte Achtsamkeit gelingt das schwer.

Beim letzten Männerwochenende haben wir dazu eine Übung angeboten:
Von der Basis eines guten Kontaktes zu sich selbst, Kontakt zu den
Anderen aufnehmen. Sobald dabei der Kontakt zu sich selbst verloren
geht, konsequent den Außenkontakt abbrechen, die Augen schließen und
diesen Kontakt erst erst wieder sicherstellen.

Ganz so rigoros läßt sich das im Alltag schwierig praktizieren. Wenn
wir mitten im Gespräch unvermittelt die Augen schließen um zu uns zu
kommen, entsteht zumindest Erklärungsbedarf. - Wenn wir die Abstände
zwischen den Gelegenheiten zu uns zu kommen, reduzieren, ist jedoch
schon viel gewonnen.

Die folgende Übung kannst Du täglich mehrmals anwenden. Vieleicht
2 bis 3 mal am Tag, aber auch einmal pro Stunde ist nicht zuviel.
Dauer: etwa 2 bis 4 Minuten (wenn Du möchtest auch gern länger).

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ÜBUNG:
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> Nimm eine bequeme Haltung ein, ganz gleich ob im Sitzen, Liegen oder
Stehen.

> Atme tief aus.

> Und wieder tief in den Bauch ein.

> 3 bis 5 mal hintereinander. Lege dabei nach dem Ausatmen jeweils eine
kurze Pause ein.

> Atme noch 3 bis 5 mal weiter ein und aus und stelle während des
Ausatmens innerlich die Frage:

“Wie geht es mir gerade?”

> Warte auf die Antwort jeweils in der Pause vor dem Einatmen.

> Bedanke Dich mit einem kurzen Nicken bei Dir selbst und beende die
Übung.
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Gelegenheit für diese Übung läßt sich in jedem Tagesablauf finden.

BEISPIELE:

~ Du bist mit Deinem Auto am Ziel angekommen, bleibst noch kurz im
Auto sitzen, führst die Übung durch und steigst dann aus.

~ Du bist draußen unterwegs, setzt Dich kurz auf eine Bank – und
läufst nach 3 Minuten weiter.

~ Du bist in einer Besprechung, bei einer Konferenz oder auf einer
Messe und hast höchstens Zeit um kurz auf die Toilette zu
gehen: Nimm Dir eine Kabine und 3 Minuten Zeit …

Der Erfolg wird sich bald einstellen. Wer in kürzeren Abständen
immer wieder Kontakt aufnimmt, entfernt sich nicht soweit.
Und: … braucht nicht so lang, um wieder zu sich zu kommen.

Probier es aus!

Und schreib Deine Erfahrungen damit an:
mailto:thomas@mannkomm.de

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4 männlich-weiblich | getrennt-verbunden ???
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Wieviel PS brauchst Du, um Deine Aktentasche ins Büro zu fahren?

Steigende Ölpreise, Umweltverschmutzung, nachhaltiges Wirtschaften,
erneuerbare Energien, Atomstrom…

Wie steht es um einen Mann, der die Lebensgrundlage seiner Nachkommen
auf’s Spiel setzt?

Wie einsam muß man sich fühlen, um den Eindruck zu haben, von seiner
Umwelt getrennt zu sein, statt mit ihr verbunden?

“Mir geht es gut. Geht mich doch nichts an wenn es meinem Umfeld
dreckig geht.” – Ist diese Aussage aufrechtzuerhalten, in einer Zeit,
in der Naturwissenschaftler immer wieder darauf hinweisen, wie komplex
unsere Welt ist, wie sehr Alles mit Allem zusammenhängt. – Oder zeigt
dieser Satz, wie groß die innerliche Spaltung beim Verfasser ist?

Was passiert, wenn der weibliche Aspekt der Verbundenheit zum
männlichen Aspekt der Ausrichtung auf Ziele hinzukommt?

[Anmerkung: Mit "weiblich" und "männlich" sind die Urprinzipien
gemeint und nicht "Frauen" und "Männer"]

Zwei unterschiedliche Webseiten zum Thema…

..für den individuellen, innerlichen Weg:
Begegnung des Männlichen und des Weiblichen beim Tantra.

Befree-Tantra von Regina Schalck-Heckert – sehr empfehlenswert!!!
Vor allem die Workshops zu Weihnachten und Silvester (der Link links
unten auf der Seite)

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=84

.. für den Weg im Außen:
Die Sonnenseite von Franz Alt mit Informationen rund um erneuerbare
Energien und zum Weltgeschehen überhaupt:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=85

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5 Links
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Abrackern ohne Ende. – Und dann?
Managerseminare.de schreibt über die Managerkrankheit Burn-out-Syndrom
welche ja nicht nur bei Managern auftreten soll…
hier:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=78

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Bist Du flüssig Mann? – Oder überflüssig?

MensHealth:
Männer sind überflüssig. Manche Frauen meinten das schon immer. Aber
jetzt behaupten sogar Forscher, der Mann degeneriert und stirbt aus.
Männerarzt Professor Rolf-Dieter Hesch widerspricht energisch:

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=82

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SOFTWARE:

Hierarchische Konzerne oder Netzwerke der Freien?

In Dresden findet am 30. Oktober 2004 der 2. Linux-Info-Tag statt.
Es gibt jede Menge Info’s über freie Software. Vorträge, Workshops usw.
Bei der ersten Veranstltung im letzten Jahr waren 800 Besucher da, von
Computer-Einsteigern bis zu Systemadministratoren, und es war
hochinteressant!!!

http://www.mannkomm.de/letter.html?news=83

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Das war’s für heute. Der nächste Newsletter erscheint in 2 bis 3 Wochen.

Bis dahin herzliche Grüße!

Und laßt es Euch gutgehen!!!

Thomas H. Lemke